Muellrevolution
Es geht um bares Geld, für jeden Haushalt

Müll Revolution? Sei dabei!

Können Sie sich vorstellen, dass es Vorstände städtischer Müllentsorgungsbetriebe gibt, die so hohe Jahresgehälter beziehen, dass die Bundeskanzlerin vor Neid blass wird, wenn sie mit ihrem eigenen Jahressalär vergleicht?

Glauben Sie es, wenn Ihnen jemand weismachen will, dass die Abfuhr der gleichen Mülltonnengröße übers Jahr in einer deutschen Stadt fast vier mal so viel kostet wie in einer anderen deutschen Stadt?

Halten Sie es für möglich, dass die durchschnittlichen Kosten für die gleiche Leistung im teuersten Bundesland zweieinhalb mal so hoch sind wie im billigsten?

Glauben Sie etwa, dass ein privater Entsorgungsunternehmer, einer der Großen der Branche, eine Strafe wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 10 Millionen Euro seinerzeit eher „nebenher“ bezahlte?

Wenn Sie das glauben sollten, dann aber das jetzt bestimmt nicht mehr: Im nachfolgenden Korruptionsprozess desselben Unternehmers kam auf, seine Liste, auf der er die regelmäßigen Schmiergeldzahlungen zur Ankurbelung und Aufrechterhaltung seiner Geschäfte festhielt, habe einen Umfang von 187 Seiten.

Was schätzen Sie, um welche Summen es in diesem Wirtschaftszweig in Deutschland geht, 900 Millionen im Jahr, 18 Milliarden oder 50 Milliarden Euro?

Es gibt nicht viel, was alle rund 40 Millionen deutschen Haushalte gemeinsam haben. Eines ist die Tatsache, dass sie für die Entsorgung des von Ihnen produzierten Mülls zahlen müssen. Dabei geht es nicht um die berühmten Peanuts, sondern um sehr viel Geld, jeden Monat, bereits seit Jahrzehnten.

Und weiter Jahr um Jahr? Genau diese Frage werfe ich hier auf und der Name „MüllRevolution“, den ich dem Blog gegeben habe, mag Ihnen als Hinweis dienen auf meine Antwort als Ergebnis meiner intensiven Beschäftigung mit der Materie.

Gegenüber früher ist der Hausmüll durch den heute erreichten hohen Entwicklungsstand der Recycling- und anderer Verwertungsmethoden zu einem wertvollen Wirtschaftsgut geworden.

Ich war zu einer Veranstaltung des Märkischen Presse- und Wirtschaftsclubs eingeladen, es sprach die Vorstandschefin des kommunalen Berliner Müllentsorgungsbetriebes BSR zum technologisch hohen Stand der Müllwirtschaft. In der Diskussion bestätigte ich ihr, dass mich ihre Ausführungen sehr beeindruckt hatten, speziell alles, was sie zum Thema der stetig steigenden Effektivität und Rentabilität der Müllverwertung ausgeführt hatte.

Meine Bemerkung – wenn das so sei, könne ja der Tag, an dem die Haushalte anfangen, ihren Müll an den Meistbietenden zu versteigern, nicht mehr ferne sein – wurde von den anwesenden Fachleuten schmunzelnd zur Kenntnis genommen. Gar zu undenkbar erschien ihnen offenbar die Idee, dass die Menschen, einmal daran gewöhnt für etwas zu zahlen, den Spieß jemals umdrehen könnten.

Übrigens, 2003 habe ich das Onlinemagazin „Umweltdienstleister“ ins Leben gerufen und mehrere Jahre bis zum Verkauf 2007 geleitet. Aus dieser Zeit stammt mein Interesse an den Vorgängen in der gesamten Umwelt- und dem speziellen Bereich der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft.

Mit dem Report „Müll Revolution: Möglichkeit und Herausforderung“ biete ich Ihnen wertvolle, kostenfreie Informationen und wünsche zum Nutzen der Geldbeutel aller Haushalte, dass viele von Ihnen sie verwenden und wir es gemeinsam schaffen, „den Spieß umzudrehen“.    


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